Terrassenausstattung des Casinos

Der Schmuck der Casino-Terrassen ist von großer baukünstlerischer Bedeutung. Neben einer äußerst qualitätvollen Bauplastik aus Terrakotta zählte man ursprünglich 16 nicht minder bedeutende Metallobjekte: darunter acht verschiedene Typen von Gartenvasen und ein Kandelaber. Bis auf 7 Vasen, die im Depot verwahrt werden, gingen die meisten Stücke verloren.

Eines der Ziele des Förderkreises war es den repräsentativen Treppenaufgang der Südseite wieder mit Vasen und Kratéren zu bestücken. Der Krater ist ein Gefäß aus dem antiken Griechenland, das zum Mischen des Weines mit Wasser diente. Die beiden Exemplare auf der Roseninsel waren hingegen mit Agaven bepflanzt und unterstrichen damit den mediterranen Charakter der Gesamtanlage. Von den dort ursprünglich aufgestellten Objekten ist nur ein ein schwerbeschädigter Medici-Krater erhalten. Der Borghese-Krater, der Kandelaber, eine hohe schalenartige Vase sowie die beiden Palmblätter Vasen gelten als vollständig verloren.

Ab 2003 hat der Förderkreis begonnen, die verlorenen Stücke nach und nach durch Replikte zu ersetzen. Die Wiederherstellungen gestalteten sich sehr unterschiedlich und waren teilweise sehr aufwendig. 2018 konnten die letzten Vasen feierlich übergeben werden.

Zur Komplettierung der Ausstattung der Südterrasse fehlt nur noch der Heilige Michael

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